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Wir leben und lebten nicht alleine....

Seit wir uns kennen, gehren Katzen in unsere Beziehung. Wenn mir, Karl-Heinz, bevor ich Ina kennenlernte einmal jemand gesagt htte, das Katzen das Leben bereichern knnen, dem htte ich gesagt : "Du spinnst doch ..." Ich kannte Katzen ja vom Bauernhof her, ob vom Hof meiner Eltern, der Nachbarn oder der Verwandschaft, aber nie so, wie ich sie durch Ina kennengelernt habe.

Ina brachte Lena und Lollo mit, zwei graue Perserkatzen und ich lernte Katzen auf eine ganz andere Art kennen als zuvor. Ich habe gelernt, dass Katzen ein sehr gutes Gespr haben fr die Menschen, mit denen sie "zusammenleben"....

Lena und Lollo brachten es auch mir bei, ich hatte es Ina ja nicht glauben wollen. Wenn wir Streit hatten, zogen sie sich zurck, wenn es uns nicht gut ging, kamen sie, legten sich zu uns.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, sie geben Dir auch zu verstehen, wenn Du im Unrecht bist ... wenn wir Streit hatten weil ich mal wieder bockig war hat sich Lollo, mit dem ich mich sehr gut angefreundet habe, von mir distanziert und Lena hat mich dann berhaupt nicht mehr beachtet ! 

Es ist schon richtig, man kann Katzen nicht abrichten wie zum Beispiel einen Hund, aber wer will das denn bei solch bezaubernden Lebewesen.....

Lollo

Lena

.... Die beiden hatte Sie schon ein paar Jahre, als wir uns kennenlernten und ich war sozusagen der "Familienzuwachs". Die beiden waren Geschwister, Lena die kleine Draufgngerin, die vor fast nichts Angst hatte, sehr Abenteuerlustig war und Lollo, ihr grosser Bruder, immer ruhig und ausgeglichen. Lena hat sich nicht gescheut, ihm auch mal mit der Pfote eine "drberzugeben" wenn er sich zum Beispiel beim kmmen mal vorgedrngelt hat.....

Leider kam dann auch die Zeit, in der wir Lollo verloren haben. Ihm ging es immer schlechter und beim Rntgen hat sich herausgestellt, das er einen Lungentumor hat und wir mussten ihn einschlfern lassen.

Wir haben dann nach einer anderen Langhaarkatze geschaut, weil wir davon ausgegangen sind, das es fr Lena angenehmer ist wenn sie nicht alleine ist. Nach googeln im Internet und Telefonaten mit Tierschutzverbnden haben wir dann Molli zu uns geholt, eine getigerte Langhaarkatze, die auf einem Reiterhof ausgesetzt war.

Sie wurde beim Tierarzt erst einmal weitestgehend geschoren um die ganzen Verfilzungen aus dem Fell zu bekommen und war damit nicht mehr als Langhaarkatze zu erkennen. Lena jedoch war gar nicht so begeistert, wie wir gedacht haben.....

Mollie hat uns am Anfang erst einmal testen mssen, ob wir als "Dosenffner" geeignet sind :  Rauslassen auf den Balkon, reinlassen vom Balkon, Futterkontrolle, rauslassen auf den Balkon etc..... Das ging eine ganze Weile so und dann war klar : Wir drfen bei ihr bleiben ..

Molli

Dann mussten wir kurz nacheinander Abschied nehmen von Lena und Molli ..

Bei Lena wurde, nachdem uns aufgefallen ist das es ihr immer schlechter geht ein grosser Tumor festgestellt. Ina kam mit Trnen in den Augen vom Tierarzt zurck und sagte mir das mit dem Tumor. Uns war klar, das wir die kleine Lena nicht leiden lassen wrden doch sie kam uns zuvor.

Abends, es zog ein schweres Gewitter auf, machte Lena ein kleine Runde, sie ging zu uns beiden nacheinander, legte sich kurz zu uns, schmuste mit jedem von uns und wollte dann nach draussen. Wir haben die Tr geffnet und sie rausgelassen, mit dem Gedanken, dass sie ja gleich wiederkme, aber sie kam nie wieder.... Wir haben die Umgebung tagelang abgesucht, die Nachbarn befragt, aber keine Spur von ihr gefunden. Da war fr uns beide klar, das Lena sich von uns verabschiedet hat und sich zum sterben zurckgezogen hat.

Kurze Zeit spter ging es dann auch Molli immer schlechter, bei ihr wurde dann ein Nierenversagen festgestellt und wir mussten auch sie einschlfern lassen.....

Obwohl Ina dann sagte, Sie wolle keine Katzen mehr, habe ich mich dann umgeschaut und bin auf Donna und Whoopi gestossen, zwei schwarze Langhaar Katzen mit zweifelhafter Vergangenheit. Mit meinem Trotzkopf  habe ich mich dann durchgesetzt und wir holten die zwei zu uns. Angeblich sollten sie ca. zwei Jahre alt sein, was der Tierarzt auch besttigt hat aber vom Verhalten der beiden her, gerade in der Anfangszeit, nehmen wir beide an, das die beiden schon durch einige Hnde gegangen sind bevor sie zu uns kamen.

Whoopi hat ziemlich schnell Vertrauen gefasst zu uns aber Donna lag eine Woche nur unterm Gstebett bis sie sich mal im Haus umsah obwohl da noch "andere" herumliefen. Wenn wir Besuch bekamen waren die zwei nie zu sehen, wohl immer in der Angst "Jetzt geht es wieder weg..."

Jetzt, nach dem Umzug ins Schwabenland taucht selbst Donna auf wenn Besuch da ist, legt sich mitten ins Zimmer oder beobachtet alles von der Treppe aus, Whoopi lsst sich sogar streicheln...

Wie sagt Ina : "Was die beiden denken ist wohl : Es ist zwar eine neue Umgebung, aber die Dosenffner , Krauler und Kmmer sowie die Mbel sind die gleichen.... Das passt !"

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